Über mich – Lenormand lernen mit Klarheit und Erfahrung

Hallo, ich bin Nicole.

Karten begleiten mich schon einen großen Teil meines Lebens. Mit etwa 14 Jahren begann ich, mich mit Tarotkarten zu beschäftigen. Bereits damals bemerkte ich, dass ich ein sehr ausgeprägtes Einfühlungsvermögen besaß und häufig Zusammenhänge wahrnahm, die nicht offen ausgesprochen wurden. Vieles erfasste ich intuitiv – besonders dann, wenn es um andere Menschen, ihre Gefühle oder ihre Beweggründe ging.

Später lernte ich die Lenormandkarten kennen. Ich suchte nach einem Kartensystem, mit dem sich Fragen konkreter und näher am wirklichen Leben betrachten lassen. Das ist inzwischen mehr als 30 Jahre her.

Kartenlegen bedeutet für mich Verantwortung

Im Laufe der Jahre habe ich viele Menschen beraten – überwiegend persönlich und in schriftlicher Form, bewusst außerhalb großer Beratungsportale. Dabei war mir immer wichtig, nicht einfach eine Behauptung in den Raum zu stellen oder vage Aussagen zu treffen, die irgendwie auf jeden Menschen passen könnten.

Eine gute Deutung sollte für den Ratsuchenden nachvollziehbar sein und tatsächlich weiterhelfen. Sie muss unterscheiden können zwischen dem, was gerade ist, dem, was ein Mensch denkt oder befürchtet, dem Bild, das nach außen gezeigt wird, und einer möglichen zukünftigen Entwicklung. Werden diese Ebenen miteinander vermischt, entstehen schnell Aussagen, die eindrucksvoll klingen, aber wenig Orientierung bieten.

Deshalb geht es beim Kartenlegen für mich nicht darum, möglichst geheimnisvoll zu wirken. Es geht darum, genau hinzusehen, Zusammenhänge zu erkennen und verantwortungsvoll mit den Aussagen der Karten umzugehen.

Warum ich meinen Lenormandkurs entwickelt habe

Im Internet und in vielen Lernmaterialien begegneten mir immer wieder ähnliche Inhalte: lange Listen mit Kartenbedeutungen und bereits fertige Kombinationen, die übernommen und auswendig gelernt werden sollten.

Was mir dabei fehlte, war der entscheidende Zwischenschritt:

Wie komme ich selbst zu einer schlüssigen Deutung?

Auch ich habe mir verschiedene Kurse und Lernmaterialien angesehen. Häufig konnte ich fertige Aussagen nicht nachvollziehen, weil nicht erklärt wurde, wie die einzelnen Karten innerhalb eines Deutungsstranges wirken und wie daraus am Ende eine verständliche Gesamtaussage entsteht.

Auch bei Beratungen, die ich selbst auf unterschiedlichen Plattformen in Anspruch nahm, fiel mir auf, wie leicht Wahrnehmungen, Gedanken, aktuelle Situationen und Zukunftsaussichten miteinander vermischt werden können. Manche Aussagen bestanden vor allem aus bekannten Phrasen oder spiegelten das wider, was ich ohnehin bereits dachte.

Diese Erfahrungen wurden zur Grundlage meines eigenen Lernsystems. Ich wollte nicht nur Bedeutungen und fertige Kombinationen weitergeben. Ich wollte Schritt für Schritt erklären, wie eine Deutung entsteht und warum eine Karte an einer bestimmten Stelle auf eine bestimmte Weise wirkt.

Selbst deuten lernen statt abhängig werden

Ein wichtiger Gedanke begleitet meine Arbeit bis heute: Karten sollen Menschen unterstützen – nicht von Kartenlegern abhängig machen.

Deshalb möchte ich meinen Kursteilnehmern etwas an die Hand geben, mit dem sie sich selbst helfen können. Die Karten können dabei zu einem Begleiter im Alltag werden. Sie können helfen, die eigenen Stärken und Schwachstellen deutlicher zu erkennen, eine Situation aus einem größeren Blickwinkel zu betrachten und Entscheidungen bewusster zu treffen.

Die Entscheidung selbst sollten sie einem Menschen jedoch nicht abnehmen. Eine hilfreiche Deutung öffnet den Blick. Sie schreibt nicht vor, wie jemand sein Leben führen muss.

Lenormand lernen braucht Zeit

Eine der häufigsten Schwierigkeiten beim Kartenlegenlernen ist die Ungeduld. Im Internet entsteht manchmal der Eindruck, man könne die Lenormandkarten innerhalb kürzester Zeit vollständig beherrschen. Doch eine Liste mit Kartenbedeutungen zu kennen, bedeutet noch nicht, ein Kartenbild sicher deuten zu können.

Lenormand zu lernen ist ein Prozess. Mit jeder Legung, jeder überprüften Aussage und manchmal auch mit jedem Fehler wächst das Verständnis. Dieser Lernprozess hört eigentlich nie ganz auf – und genau das macht die Arbeit mit den Karten so interessant.

Besonders wichtig sind mir die kleinen und großen Aha-Momente: der Augenblick, in dem eine Kombination plötzlich verständlich wird, eine Karte innerhalb einer Legung ihren richtigen Platz findet oder man erkennt, wie aussagekräftig ein Kartenbild tatsächlich sein kann.

Mein Ziel ist, dass Kursteilnehmer nicht nur einzelne Kartenbedeutungen kennen. Sie sollen verstehen, wie die Karten miteinander sprechen, wie sie zu einer nachvollziehbaren Aussage gelangen und wie sie Schritt für Schritt ein eigenes, verlässliches Deutungssystem entwickeln.

Auf dieser Website teile ich mein Wissen in ausführlichen Artikeln, praktischen Beispielen und verständlichen Erklärungen. Wer das Lenormandkartenlegen zusammenhängend und in einem klar aufgebauten Lernsystem erlernen möchte, findet diesen Weg in meinem Lenormand-Onlinekurs.

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